Übersetzer Spanisch gesucht?
Natürlich ist es nicht jedem gegeben, Sprachen zu lernen, denn jede Sprache hat ihre besonderen Schwierigkeiten. Auch ist es nicht immer nötig, denn wenn man beispielsweise nur ein Formular oder einen Brief auf Spanisch braucht oder lesen möchte, dann kann man sich mit einem Übersetzer behelfen. Und schon ist die spanische Sprache kein Problem mehr.
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Die spanische Sprache gilt, nach dem Englischen, als zweite Weltsprache: Etwa 455 Millionen Menschen weltweit sprechen Spanisch, davon etwa 350 als Muttersprachler.
Das heißt, Spanisch benötigt nicht nur, wer mit Spaniern kommunizieren will, sondern auch, wer Kontakte nach Süd- und Mittelamerika und sogar in einige US-amerikanische Bundesstaaten pflegt.
Ähnlich wie beim Englischen hat sich die Sprache dort aber seit der Kolonialisierung verändert. So weist das lateinamerikanische Spanisch heute einige Abweichungen vom europäischen Spanisch auf. Und nicht genug damit, dass der lateinamerikanische Wortschatz vom kontinentalspanischen Wortschatz abweicht, auch die Sprachen innerhalb Lateinamerikas weichen semantisch stark voneinander ab.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Lateinamerikaner, der von einem Rock ("pollera") spricht könnte bei einem Spanier leicht Unverständnis ernten, weil sein Gegenüber das Wort "Hühnerverkäuferin" versteht. Das Kleidungsstück würde der Spanier nämlich als "falda" bezeichnen.
Die größten Missverständnisse gibt aber es immer dann, wenn neben der allgemeinen Bedeutung in bestimmten Ländern eine umgangssprachliche Spezialbedeutung existiert, so zum Beispiel für das spanische Verb "coger". In Europa bedeutet es ganz unverfänglich so viel wie "nehmen" oder "greifen". In den Ländern Mittel- und Südamerikas aber ist es ein ordinärer Ausdruck für die Durchführung des Geschlechtsverkehrs. Verständlich, dass da der einfache Satz "Ich werde den Bus nehmen" zu Empörung führen kann.
Um solche peinlichen Fehler und ähnliche Missverständnisse zu vermeiden, ist es ratsam, die Hilfe eines professionellen Übersetzers in Anspruch zu nehmen. Nur so gehen Sie sicher, dass der Adressat auch wirklich genau das versteht, was Sie ihm mitteilen wollen.
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