Spanisch lernen leicht gemacht
Spanisch gehört zu den indogermanischen Sprachen, zu denen beispielsweise auch die germanische, die italienische und die griechische Sprache gehören. Sie gehört damit der meistverbreiteten Sprachfamilie an, die weltweit von über zweieinhalb Milliarden Menschen gesprochen wird. Genannt wird Spanisch im Übrigen auch Kastilisch (nicht zu verwechseln mit dem Katalanischen). Spanisch wird weltweit von fast 450 Millionen Menschen gesprochen, davon sind etwa 390 Millionen Muttersprachler. Anzutreffen ist die spanische Sprache natürlich in Spanien, sowie in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas (dazu gehören beispielsweise Mexiko, Argentinien, Chile und auch Peru). Aber auch in den Vereinigten Staaten von Amerika, auf den Philippinen, in Äquatorialguinea und in der Westsahara wird Spanisch gesprochen. Spanisch ist in 21 Staaten der Welt als Amtssprache zugelassen.
Als mit eines der größten Länder in Europa nimmt Spanien eine wichtige Stellung ein. Da in der heutigen Zeit geschäftliche Beziehungen auch auf internationaler Ebene sehr wichtig sind, kommen viele nicht umhin, auch mit spanischen Partnern Geschäfte zu machen. Wenn man sich die Landkarte von Mittel- und Südamerika ansieht, auf der die meisten Länder Spanisch als Amtssprache haben, wird deutlich, dass es durchaus Sinn macht, der spanischen Sprache mächtig zu sein – zumindest in Grundzügen. Hinzu kommt, dass viele Urlauber gerne nach Spanien, auf Mallorca oder auf die Kanaren und auch nach Übersee verreisen und schon kommt man wieder mit Spanisch in Berührung. In der Schule wird die Sprache mittlerweile als dritte Fremdsprache oder als Wahlfach sehr oft angeboten.
Spanisch lernen ...
Zwei Dinge sind wichtig, wenn man die Absicht hat, Spanisch zu lernen: Man muss für sich selbst wissen, in welcher Geschwindigkeit das geschehen soll (vielleicht braucht man es auch beruflich schon in kurzer Zeit) und ob man alleine oder lieber mit professioneller Unterstützung lernt.
Sprachschulen: Eine Sprachschule ist wohl die beste Möglichkeit, um das Unterfangen "Spanisch zu erlenen" anzugehen. Eine professionelle Lehrkraft unterstützt einen dabei, kann Hilfestellungen geben und arbeitet mit einem Lektion für Lektion durch. Dies kann sowohl im Spanisch Einzelunterricht, als auch in der Gruppe geschehen. Spanischkurse gibt es natürlich für blutige Anfänger ebenso, wie für Fortgeschrittene und diejenigen, die Ihre Spanischkenntnisse noch weiter vertiefen wollen.
CDs, Bücher, Software: Wer es zuerst alleine versuchen möchte, der braucht dazu die jeweiligen Spanisch Sprachbücher und die Begleit-CDs, mit denen es jedem zuhause möglich ist, Spanisch zu erlernen. Es kommt dabei auf den eigenen Willen und den Arbeitseifer an – wer das im Griff hat, wird schnell Erfolge feiern können.
Sprachreisen Spanisch: Eine weitere Möglichkeit ist die Spanisch Sprachreise. Das ist besonders für diejenigen geeignet, die direkt vor Ort die spanische Sprache kennenlernen wollen. Viele Menschen lassen sich davon überzeugen, dass man beim „learning by doing“-Prinzip am meisten lernt. Ein Versuch ist es wert – und Urlaub hat man auch noch dabei.
Mehr Infos: Sprachreisen Spanisch
Übersetzer: Natürlich ist es nicht jedem gegeben, Sprachen zu lernen, denn jede Sprache hat ihre besonderen Schwierigkeiten. Auch ist es nicht immer nötig, denn wenn man beispielsweise nur ein Formular oder einen Brief auf Spanisch braucht oder lesen möchte, dann kann man sich mit einem Übersetzer behelfen. Und schon ist die spanische Sprache kein Problem mehr.
So hat sich die spanische Sprache entwickelt
Um das Jahr 600 vor Christus lebten auf der Iberischen Halbinsel neben den Iberern (die einst aus Afrika kamen) auch die Kelten. Daraus entwickelte sich die keltiberische Sprache, die wohl noch vor der Zeitrechnung ausgestorben ist. Das einzige Überbleibsel von damals ist das Baskische, das noch heute vereinzelt gesprochen wird. Im Laufe der Jahrhunderte gelangten Einflüsse der Römer und der Germanen auf die Iberische Halbinsel. Im 5. Jahrhundert folgten die Goten, im 8. Jahrhundert kam sogar ein arabischer Einfluss nach Spanien. So veränderte sich das bis dahin gesprochene Latein (mit lokalem Einfluss) immer mehr und wurde schließlich zum heutigen Spanisch, das als eine Mischung aus Lateinisch und Kastilisch anzusehen ist. Die erste spanische Grammatik gab es übrigens im Jahr 1492, ab 1713 hat die Real Academia Española die Überwachung der spanischen Sprache übernommen.
Zurück nach oben »