Russisch lernen leicht gemacht

Russisch ist eine der zwölf Weltsprachen und wird weltweit von über 163 Millionen Menschen gesprochen. Darunter sind 114 Millionen Muttersprachler. Russisch gehört zur Gruppe der Indogermanischen Sprachen. Will man sie weiter unterteilen, gehört sie zu den slawischen bzw. ostslawischen Sprachen. Hierzu zählen auch Ukrainisch, Weißrussisch, Westpolessisch (gesprochen in Weißrussland, Ukraine, Polen) und Russinisch (Ukraine, Slowakei, Ungarn, ehemaliges Jugoslawien). Die russische Sprache wurde früher auch als Großrussisch bezeichnet. Sie ist Amtssprache in Russland, Weißrussland, in der Ukraine, in Moldawien, Kasachstan, Kirgisistan, Südossetien, Transnistrien und in Abchasien.

Durch die noch nicht allzu lang zurückliegende Sowjetzeit, wurde Russisch damals jenseits des Eisernen Vorhangs anstatt Englisch unterrichtet. Die Folge ist, dass die Sprache heute über nahezu ganz Europa verteilt ist und in fast jedem Land mehrere zehntausend Sprecher zu finden sind, was auch in Deutschland mehr als deutlich wird. Man kommt also auch bei uns mit der russischen Sprache unweigerlich in Berührung. Eine gute Gelegenheit, die Sprache zu lernen.

Russisch lernen ...

Russisch ist für Europäer besonders schwer zu lernen, da hier nicht das lateinische Alphabet genutzt wird, sondern das aus dem Kyrillischen stammende russische Alphabet.

Russisch Sprachschulen: Wer es dennoch wagen möchte oder vielleicht sogar schon Vorkenntnisse hat, der ist in einer Sprachschule bestens aufgehoben. Kompetente Lehrkräfte können einem die Sprache näher bringen und mit einem üben, üben, üben. Das ist bei dieser doch recht schwierigen Sprache sehr wichtig. Als blutiger Anfänger sollte man in diesem Fall die Sprachschule bevorzugen, denn es tauchen sicherlich viele Fragen auf, die man ohne Lehrer nur schwer beantwortet bekommen würde.

CDs, Bücher, Software: Als Begleitung zum Unterricht, stehen CDs, Bücher und Software zur Verfügung, um die erlernten Kenntnisse weiter zu vertiefen. Eigenstudium ist hier ganz besonders wichtig. Wer dagegen Vorkenntnisse hat und vielleicht schon in der Schule Russisch gelernt hat, der kann mit diesen zusätzlichen Lernmaterialien, seine Kenntnisse auffrischen.

Russisch Sprachreisen: Was schon bei Jugendlichen während der Schulzeit sehr beliebt ist und vor allem in den Ferien gerne angenommen wird, ist bei Erwachsenen ebenso im Kommen: Sprachreisen bieten einem die Möglichkeit, direkt vor Ort mit der russischen Sprache vertraut zu werden und den Lernstoff, den man während seines Aufenthalts in Russland vermittelt bekommt, sofort anwenden zu können.

Übersetzer Russisch: Wollen Sie dagegen nur hin und wieder einen russischen Text ins Deutsche übersetzen, wäre es wohl zu viel verlangt, deswegen Russisch zu lernen. Hier können Übersetzer weiterhelfen, die beide Sprachen perfekt beherrschen.

Russisch im Laufe der Zeit

Russisch hat sich aus dem Urslawischen entwickelt, das sich zwischen dem 6. und 11. Jahrhundert in das Ostslawische gewandelt hat. Da die slawische Bevölkerung, zu der auch die Russen gehören, ihre Sprache aus unterschiedlichen, geschichtlichen Perspektiven sehen, ist es nicht eindeutig klar, wie sich Russisch nun letztendlich entwickelt hat. So muss beispielsweise eine deutliche Trennung zwischen ostslawischen Dialekten und der Schriftsprache gemacht werden.

Verfolgt man das Russische zurück, dann ist es aus dem Altrussischen entstanden, das vom 15. bis zum 18. Jahrhundert gesprochen wurde. Davor war das Altostslawische über fünf Jahrhunderte lang präsent, das wiederum aus den erwähnten Dialekten entstanden ist. Interessant ist auch, dass nach der Christianisierung ab dem 9. Jahrhundert, Einflüsse aus dem Bulgarischen bzw. dem Altkirchenslawischen hinzukamen, woraus das Russisch-Kirchenslawische entstand.


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