Italienisch lernen leicht gemacht
Die italienische Sprache mit ihrem südländischen, oft recht rauen Klang, gehört zu den indogermanischen Sprachen. Damit schließt sie sich der Reihe an, zu denen auch die spanische, die germanische und auch die baltische Sprache gehören. Möchte man es genauer definieren, dann gehört Italienisch zu den italo-romanischen Sprachen, die im romanischen Zweig zu finden sind. Gesprochen wird Italienisch von etwa 70 Millionen Muttersprachlern weltweit. Damit gehört sie jedoch nicht zu einer der zwölf Weltsprachen. Als Amtssprache ist sie in folgenden Ländern zugelassen: Italien, Schweiz, San Marino und Vatikanstadt. Zudem wird Italienisch als Handelssprache in Eritrea, Somalia und Libyen gesprochen. Dabei handelt es sich um ehemalige italienische Kolonien in Afrika. Aber auch in vielen Ländern, in denen sich italienischstämmige Einwanderer niederließen, ist die italienische Sprache noch allgegenwärtig. Dazu zählen beispielsweise Argentinien, Brasilien, die USA, Kanada, Frankreich, Australien, Großbritannien und nicht zuletzt auch Deutschland.
Daran sieht man schon, dass wir immer wieder mit Italienisch in Berührung kommen. Ob in unserer Freizeit, wenn wir beim Italiener um die Ecke essen gehen, oder bei unserem Sommerurlaub in Italien – Italienisch hört man immer wieder und hört man gerne, denn die Sprache hat einen markanten und für viele sehr schönen Klang. Nicht nur, weil man Italienisch geschäftlich brauchen könnte, wollen viele die Sprache lernen, auch weil man sich selbst gerne mit der Sprache vertraut machen will. Spaß am Sprachenlernen, das scheint immer größere Bedeutung zu bekommen – da kommt Italienisch gerade recht. Denn wer in der Schule Latein gelernt hat, der hat entscheidende Vorteile.
Italienisch lernen ...
Sprachschulen: Natürlich muss keiner nach Italien, um Italienisch zu lernen. Eine Sprachreise ist auch als Abrundung eines Kurses, den man zuhause absolviert hat, eine gute Übung. Sprachkurse um Italienisch zu lernen, werden in ganz Deutschland angeboten. Nicht nur von Schulen, sondern auch von Privatlehrern. So kann man sich selbst dazu entscheiden, ob man in einer Gruppe lernen will oder lieber Einzelunterricht haben möchte. Intensiv wird das Lernen allemal.
CDs, Bücher, Software: Sein eigenes Tempo kann man wählen, wenn man sich für das Selbststudium entscheidet. Lehrbücher und Begleit-CDs gibt es ausreichend. So kann man sich zuhause selbst auf den Hosenboden setzen und Italienisch büffeln. Allerdings braucht man dazu eine Portion Eigendisziplin.
Sprachreisen Italienisch: Alle Wege führen nach Rom… heißt es immer so schön. Und tatsächlich ist es für Sprachbegeisterte sehr einfach, eine Sprachreise nach Rom zu unternehmen. Angebote gibt es reichlich. Auf so einer Sprachreise kommt man mit der italienischen Sprache ganz besonders intensiv in Berührung. Muss natürlich nicht Rom sein, auch der Rest Italiens bietet hier perfekte Möglichkeiten, die Sprache kennenzulernen und gleichzeitig ein wenig Urlaub zu machen.
Mehr Infos: Sprachreisen Italienisch:
Übersetzer Italienisch: Wem das Lernen nun so gar nicht liegt, aber vor dem Problem seht, hin und wieder italienische Texte übersetzen zu müssen oder auch mit italienischen Kunden schriftlich zu korrespondieren, der hat die Möglichkeit, sich einen Übersetzer zu engagieren, der einem schnell weiterhelfen kann. Deutsch – Italienisch, Italienisch – Deutsch ist für ihn kein Problem.
Mehr Infos: Übersetzer Italienisch:
Italienisch im Laufe der Jahrhunderte
Italienisch stammt unverkennbar vom Lateinischen ab. Nachdem zu Beginn des Mittelalters das Römische Reich zusammenbrach, wurde in weiten Teilen Europas Latein als Amtssprache eingeführt und auch als Schriftsprache verwendet. Daneben gab es aber auch das sogenannte Vulgärlatein oder auch Sprechlatein genannt, das sich vom Schriftlatein doch sehr unterschied. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich daraus länderabhängig neue Sprachen, in Italien nannte man sie Sì-Sprachen. Neben dieser neuen Sprache wurde aber das Lateinische über viele Jahrhunderte nicht in den Hintergrund gedrängt, sondern parallel verwendet. Erst ab dem 13. Jahrhundert kann man eine Veränderung ausmachen, als die erste eigene italienische Literatur entstand. Erst im 19. Jahrhundert, als Italien nach dem Wiener Kongress ein unabhängiger Staat wurde, wurde auch das Italienische als eigenständige Sprache anerkannt.
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