Dänisch lernen leicht gemacht
Dänisch gehört zu den germanischen Sprachen. Eine genauere Unterteilung zeigt, dass es dort zur Gruppe der skandinavischen Sprachen gehört, eine noch genauere Einteilung ist der ostskandinavische Zweig. Zu diesem Zweig gehört im Übrigen auch Schwedisch. Dänisch wird von ca. 5,3 Millionen Muttersprachlern gesprochen, Zweitsprachler sind es gerade mal 300.000. In Dänemark, Grönland und auf den Färöer Inseln ist Dänisch als Amtssprache zugelassen, gesprochen wird es außerdem in Kanada, in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Argentinien, in Deutschland ist es sogar als Minderheitensprache anerkannt. Zudem ist Dänisch seit dem Beitritt von Dänemark zur Europäischen Union im Jahr 1973 auch EU-Sprache.
Das dänische Alphabet ...
Das Dänische Alphabet kann man durchaus mit dem Deutschen vergleichen. Auch die Dänen verwenden die uns geläufigen 26 Buchstaben, kennen allerdings nicht die Umlaute „ä“, „ö“ und „ü“ und auch kein „ß“. Dafür finden sich im Dänischen drei zusätzliche Sonderzeichen: „Æ“, „Ø“ und „Å“. Interessant ist auch, dass die Dänen nur zwei grammatikalische Geschlechter kennen. Das Neutrum, das auch bei uns existiert, und das Utrum, das männlich und weiblich zusammenfasst. Diese Unterscheidung wird hier also nicht gemacht. Auch anders als im Deutschen ist die Satzstellung. Im Dänischen haben Subjekt, Prädikat und Objekt eines Satzes immer eine feste Position, während sie im Deutschen verändert werden können.
Dänisch lernen ...
Nicht mehr nur die südlichen Länder sind in der Gunst der Deutschen als Urlaubsländer zu finden, es wird auch immer öfter der Norden Europas entdeckt. Dänemark ist dabei als direkter Nachbar zu Deutschland das skandinavische Land, in das viele ihre erste Reise in den Norden antreten. Ein wenig Dänisch zu sprechen kann dabei nur von Vorteil sein.
Sprachschulen: Haben Sie Zeit und Lust, Dänisch intensiv zu lernen? Dann ist eine Sprachschule genau die passende Wahl! Dort findet jeder den richtigen Kurs. Ob blutiger Anfänger, Fortgeschrittener oder fast schon Profi, der seine Kenntnisse nur noch vertiefen möchte. Sprachschulen haben den Vorteil, dass man immer einen kompetenten Ansprechpartner hat. Auch das Tempo in Sprachschulen wird so vorgegeben, dass jeder damit zurechtkommt. Allerdings muss man auch hier – wie bei allen anderen Möglichkeiten – ein wenig Disziplin mitbringen und sich auf den Hosenboden setzen, um die Sprache lernen zu können.
CDs, Bücher, Software: Heute ist es viel einfacher, Fremdsprachen zu lernen. Dank des Internets und der Verwendung von Computern, kann sich jeder geeignete Software nach Hause holen. Aber auch Bücher und CDs stehen zur Verfügung, um im Selbststudium Dänisch zu lernen oder es als Begleitung zu einem Kurs zu vertiefen.
Sprachreisen: Eine sehr beliebte Art, Dänisch zu lernen, ist die Sprachreise. Sie ist quasi als Lernurlaub zu sehen. Man ist direkt vor Ort, bekommt dort Unterricht und kann die erworbenen Kenntnisse sofort anwenden. Das Learning-by-doing Prinzip ist dabei eine sehr gute Möglichkeit, um die Sprache schneller und intensiver in kurzer Zeit zu erlernen. Zudem kann man eine Sprachreise auch mit einem Urlaub verbinden.
Übersetzer: Wer es nun so gar nicht mit dem Lernen hat und Dänisch auch nur ab und an mal braucht, vielleicht, um einen Brief zu schreiben oder einen Text zu übersetzen, der ist bei einem Übersetzer richtig. Kompetente Fachleute helfen einem bei diesem „Problem“ schnell weiter und können sowohl vom Deutschen ins Dänische, als auch umgekehrt übersetzen. Mehr Infos: Übersetzer Dänisch
Dänisch im Laufe der Zeit
Die Ursprünge der dänischen Sprache sind bis zum Anfang der Zeitrechnung zurück zu verfolgen. Damals teilte sich die Germanische Sprache endgültig in eine westgermanische und eine nordgermanische Sprache auf, letztere wiederum wurde im 9. Jahrhundert in Ost- und Westnordisch unterteilt. Durch die vielen Inseln, die in Skandinavien zu finden sind, entwickelten sich viele eigene Sprachen. Auch der deutsche Einschlag durch die Nähe zu Schleswig, ist nicht zu verkennen. In Dänemark gab es im 16. Jahrhundert eine eigene normierte Schriftsprache. Heute sind die drei skandinavischen Sprachen Dänisch, Norwegisch und Schwedisch zwischen 85 und 95 % deckungsgleich, das heißt, auch Schweden und Norweger können Dänisch weitestgehend verstehen.
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